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Montag, 23. April 2018

4. Fachkongress "Investitionen im Krankenhaus - wer mit wem und wie"

Datum: 10. November 2011Ort: Bonn

Worum geht es beim 4. Fachkongress Krankenhausinvestitionen?

Die Finanzierung des Krankenhauswesens in Deutschland erfolgt in einem dualen System: Für die Finanzierung der Investitionen sind grundsätzlich die Bundesländer zuständig, für die Finanzierung der Betriebskosten grundsätzlich die Krankenkassen. Wegen der Finanznot der öffentlichen Hand, die auch für kommunale Träger gilt, die mit eigenen Mitteln Krankenhaus-Investitionen finanzieren könnten, ergibt sich ein Investitionsstau, der von Fachleuten auf 40 bis 50 Milliarden Euro geschätzt wird. Das Konjunkturpaket 2009 hat Plankrankenhäusern 900 Millionen EUR, Universitätskliniken 470 Millionen Euro gebracht. Der Stau aber bleibt bestehen.

 

Während private Träger in der Regel keine Schwierigkeiten haben, Finanzierungsmöglichkeiten zu erschließen, geraten Krankenhäuser in kommunaler oder freigemeinnütziger Trägerschaft und die Universitätskliniken zunehmend in Finanzierungsprobleme.

 

Deshalb lohnt es sich, darüber zu diskutieren:

  • wie Eigenkapital gewonnen werden kann, um öf fentliche Fördermittel zu binden,
  • wie privates Kapital und Know-how in die Investitionsfinanzierung eingebunden werden können,
  • welche Chancen und Risiken Technologie-Partnerschaften in sich bergen.

Warum auch Public Private Partnership?
Zwar sind PPP-Modelle bei Verwaltungsgebäuden, Schulen, Justizvollzugsanstalten, Sport- und Bädereinrichtungen in großem Umfang realisiert, aber bei Krankenhäusern gibt es keine Ansätze, das Problem flächendeckend aufzuarbeiten.

 

Trotz des Investitionsstaus gibt es nur ansatzweise einen Dialog zwischen den Protagonisten für PPP und den Krankenhaus-Verantwortlichen. Dem hilft unser Kongress, der jetzt zum vierten Mal stattfindet, ab. Lebhafte und kontroverse Diskussionen finden dort statt, wie die Kongresse 2008 bis 2010 gezeigt haben.

 

Es werden Möglichkeiten aufgezeigt, privates Know-how und Kapital in die Arbeit der Krankenhäuser außerhalb der Kernleistungen, also des Primärbereichs der Krankenversorgung (ärztliche Tätigkeit und Pflege der Patienten), einzubeziehen.