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Freitag, 17. August 2018

7. DGIV-Bundeskongress

Datum: 04. - 05. November 2010Ort: Königswinter / Bonn

Vorwort von Herrn Carsten Sterly

Kaum eine Veränderung im Gesundheitssystem wird in jüngster Zeit so häufig genannt wie der demographische Wandel, wenn es darum geht Reformen anzumahnen. Dabei werden Faktoren wie der medizinische Fortschritt kaum berücksichtigt, da niemand prognostizieren mag, wie sich dieser auswirken wird. Wird es zu nicht mehr finanzierbaren Leistungsausweitungen kommen oder wird es eher zu mehr Kontrolle auf der Ausgabenseite führen? Experten gehen in ihren Schätzungen da weit auseinander.

 

Ungeachtet der finanziellen Fragen besteht aber auch ein dringender Bedarf an neuen evaluierten und wissenschaftlich begleiteten Versorgungsformen. Das zunehmende Alter der Bevölkerung schafft ein enormes Potenzial für zusätzliche Behandlungsansätze und diese gilt es, in nachhaltige und hochqualitative Versorgungstrukturen einzubinden. Wo früher eine Therapie aus Altersgründen nicht möglich war, wird es in Zukunft in dieser Hinsicht weniger Restriktionen geben.

 

Diese Diskussionen und Fragestellungen gilt es zu versachlichen. Dazu gehört zum einen die wichtigsten medizinischen und organisatorischen Probleme darzustellen und zu beschreiben, wie auch einen Ausblick darauf zu geben, wie sich das Gesundheitssystem entwickeln wird und auf diesen Bedarf reagiert.

 

Produkte und Leistungen zu entwickeln ist eine Aufgabe, der wir uns alle stellen müssen und wollen. Vielem können wir nur mit Innovationen begegnen. Innovationen als Chance zu begreifen und ihnen zugleich in Zeiten stagnierender Ressourcen im Gesundheitswesen Wege in die Versorgungsrealität zu ebnen, dies können nur alle Gestalter des Gesundheitssystems gemeinsam ermöglichen. Der diesjährige Kongress der Deutschen Gesellschaft für integrierte Versorgung im Gesundheitswesen wird diesen Fragen Rechenschaft tragen und Systeme und Möglichkeiten aufzeigen, die zu einer Lösung beitragen werden.

 

Sie sind alle eingeladen, sich an dieser Zukunftsdebatte zu beteiligen und Ihre Erfahrungen mit einzubringen.

 

Ihr Carsten Sterly